Riehler Lichtspiele - 2019-03

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Die Barbara-Kaserne hatte seit 1893 eine wechselvolle Geschichte erlebt. War hier zunächst die Feldartillerie Nr. 59 beheimatet, so waren ab 1919 die englischen Soldaten dort stationiert. Nach deren Abzug wurde die Kaserne als Notunterkunft benutzt und ab 1936 wieder durch deutsche Soldaten belegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Nutzung der nicht zerstörten Häuser wieder als Notunterkunft.

 

Die ehemalige Reithalle wurde von 1949 bis 1959 als Kino, die Riehler Lichtspiele  - auch RiLi genannt - durch die Dellbrück-Kölner-Lichtspiel-GmbH betrieben. Zeitweilig wurde auch der Name „Flora-Theater“ genutzt. Das Theater lag im Kasernengelände etwa in Höhe der Sprengelstraße und hatte den Zugang von der Barbarastraße.

 

Die Filmplakate wurden wöchentlich durch Herrn Eduard Schrage in der Stammheimer Str. 153 ausgehängt. Der Eintritt kostete 50 Pfg. Wenn man die volle Rabattmarkenkarte der Fa. Kuno einreichte, kam man kostenlos ins Kino.

 

1959  wurde das Kino geschlossen und der Großhandel Hans Schmitz übernahm das Gebäude, bis es für den Bau des Bundesverwaltungsamtes abgerissen wurde.

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© Joachim Brokmeier