Metallbaufirma Ostermann & Flüs

Blick auf das Werksgelände

Einer der ganz alten Industriebetriebe In Riehl war ab 1890 die Kupferhütte und Metallbaufirma Ostermann & Flüs an der Boltensternstraße 47 – 51 (damals hieß die Straße noch Mülheimer Haide). Ein Problem an dieser Stelle zeigte sich erst später. Das Werksgelände lag noch so tief, dass es bei Hochwasser überflutet wurde, wie dieses Bild mit den berittenen englischen Soldaten zeigt.

Hochwasser in der Boltensternstraße

Die Metallbaufirma war damals die bedeutendste Metallgießerei in Köln und stellte auch wichtige Teile für den Bau von Eisenbahnen her. Mehr durch Zufall ergab sich ein weiterer Arbeitsbereich. Im Bronzegussverfahren wurden Schiffspropeller zum Teil mit gigantischen Ausmaßen hergestellt. Diese Propeller für die Kriegsschiffe hatten bis zu 30 000 kg Gewicht.

 

Auf diesem ehemaligen Industriegelände befindet sich heute das Immanuel-Küpper-Stift.

Im Werk hergestellter Schiffspropeller

Die Inflation bereitete auch diesem Betrieb große Sorgen und er musste, um die Arbeiter zu bezahlen, selbst Notgeld herstellen.

Notgeld der Firma von 1923

1931 stelle die Firma Ostermann & Flüs den Betrieb in Riehl ein und siedelte sich neu in Ehrenfeld an. Das Werksgelände wurde zunächst von einem Autohändler übernommen und im Krieg zerstört. Nach dem Krieg siedelte sich auf dem Gründstück Kleingewerbe an und Notwohnungen wurden errichtet. In den 1960er Jahren wurde das Gelände zwischen der Pionier- und Hittorfstraße entlang der Boltensternstraße abgeräumt und somit Platz für den Bau des Immanuel-Küpper-Stifts geschaffen.

 

 

 

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